Nach dem Vertrag von Trianon (1919) in Folge des Ersten Weltkrieges, der das Königreich Ungarn aufteilte, kamen viele Fabriken zu neuen Ländern (Tschechoslowakei, Russland, Rumänien) sowie zu dem zunächst

als SHS-Staat bezeichneten späterem Königreich Jugoslawien. Während im SHS-Staat (Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen) die Bezeichnung SHS bzw. „Kraljev. Srb. Hrv. i Slov.“ auf den Etiketten zu finden ist, trugen die Etiketten des Königreichs Jugoslawien, das 1929 im Zuge eines Putsches entstand, die Bezeichnung „Kraljevina Jugoslavija“. Von 1931 an wurden die meisten Fabriken zur „Gesellschaft jugoslawischer Zündholzproduzenten“ mit Sitz in Beograd zusammengeschlossen, darunter auch die Fabriken in Osijek, Vrbas, Ruse und Vrbovsko. Viele Etiketten der Zeit tragen deshalb auch die Aufschrift

„Jugoslovensko Drustvo Zizica A.D. - Beograd“.